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New Beiträge über die Odenwälder Montagsspaziergänge in Erbach*, Lindenfels* und Otzberg* bei www.stadtleben.de*

Artikel bei Echo-online über die Mahnwache vom 14.03.2011: Wenn nicht heute wann dann?

Mitschnitt Hessenreporter bei FFH vom 11.03.2011 New

Mitschnitt Nachrichten FFH am 14.03.2011 New

Naja, falls Ihr in die Verlegenheit oder in Versuchung kommt, das Odenwälder Echo zu lesen... Nurzu.
Es gibt aber auch noch Originale. Das Rote (markiert im Presse-Info unten) ist (im Presse-Echo) gestrichen, das fette schwarze (Echo-Zeile oben) ist frei erfunden, stand nirgendwo bei uns und hat auch nirgends und auch keiner hat's so merkelfreundlich gesagt!
PRESSEINFORMATION Odenwälder Montagsspaziergang gegen Atomkraft

"7000 km gegen Atomkraft" und dann mal feiern
Odenwälder Anti-Atomkraft-Bewegung kritisiert Merkels "Atomausstieg"

ODENWALDKREIS
Unter Beteiligung von nahezu hundert Bürgerinnen und Bürgern setzte die regionale Anti-Atom-Bewegung am Pfingstmontag noch einmal "ein starkes Odenwälder Ausrufezeichen!". Der 32. Odenwälder Montagsspaziergang gegen Atomkraft war der vorläufig letzte! Über acht Monate, über drei Jahreszeiten, ist eine große Anzahl hoch motivierter Menschen "aus der Mitte unserer Gesellschaft" selbstbewusst und entschlossen auf die Straße gegangen, um ihren Forderungen kraftvoll Nachdruck zu verleihen: für Erneuerbare Energien, für konsequenten Klimaschutz, für eine lebenswerte Zukunft, gegen Laufzeitverlängerung von AKWs; gegen Atomkraft hier und weltweit! In dieser Form fühlten sich die Montagsmarschierer solidarisch mit der breiten atomkritischen Bevölkerungsmehrheit. Wie 'Montagsspaziergängerin' Heidi Schwinn (Erbach) berechnete, haben dabei ca. 3150 Menschen in 32 Wochen rund 7000 km zurückgelegt.

Die Organisatoren machten deutlich, dass die Anti-Atomkraft-Bewegung sich nicht mit der unglaubwürdigen "Regierungsvariante" des Atomausstiegs bis 2022 zufrieden geben wird, weil ein viel früherer Ausstieg realistisch ist.
Die parlamentarische Opposition sei jetzt gefordert, gegen die völlig unzureichenden Pläne zu stimmen. Mehr als zehn weitere Jahre Atomrisiko und Müll, eine weitere Begünstigung der großen Atomkonzerne, ein jederzeit rückholbarer Ausstieg und kein Verbot neuer Kohlekraftwerke – das sind nur einige der gravierenden Mängel. Die Vorherrschaft der großen Stromkonzerne werde damit weiter zementiert: Großanlagen werden gefördert, dezentrale Erneuerbare Energien wie etwa im Odenwald ausgebremst. Während die Folgekosten und Risiken der Atomkraft der Allgemeinheit und künftigen Generationen aufgeladen werden, dürfen die Konzerne noch jahrelang fette Gewinne mit Atomkraft machen und sich zugleich ihre Dominanz auch bei der künftigen Energieversorgung sichern.

"Montags aktiv statt radioaktiv! Wir haben viel zusammen erreicht, aber doch ist es nur ein relativer Erfolg", war das Resümee. Die Montagsspaziergänger wollen das Aussetzen der Montags-Aktionen keinesfalls als ein Ende des Protests verstanden wissen. Doch auf die kleine Feier zum Ausklang der Aktion freuten sich dann alle. Zur guten Stimmung trugen die musikalische Begleitung des Gitaristen und Sängers Markus Fabian (Michelstadt) sowie aktuelle Meldungen zur 95-prozentigen Absage des italienischen Volkes an die Atomkraftnutzung bei. Der aktuelle Fortgang der Atom-Katastrophe im japanischen Fukushima dämpfte wiederum solche Freude.


 

 

PRESSEINFORMATION vom 22.03.2011
Odenwälder Anti-Atom-Bewegung gewinnt an Stärke 

"Fukushima mahnt: Alle Atomkraftwerke abschalten!"

Auch im Odenwald gewinnt der Protest gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke nach der Atomkatastrophe in Japan mächtigen Zulauf . Mahnwachen der Anti-Atom-Bewegung fanden am Montag an über 700 Orten statt. In Erbach beteiligten sich mehr als vierhundert Menschen aus allen Teilen des Odenwaldes an den Aktionen der lokalen Bewegung. Noch mehr als eine Woche zuvor nahmen an der für 18.00 Uhr von den örtlichen Aktivisten einberufenen Mahnwache auf dem Marktplatz vor dem Schloss teil. Mit den "Atomkraft – Nein Danke!"-Fahnen, Transparenten "Atomkraftwerke abschalten!" und der überall leuchtenden Anti-Atomkraft-Sonne als Symbol der Erneuerbaren Energien, bot sich, trotz der Trauer und Solidarität mit den leidenden Menschen in Japan, ein buntes, gar lebensfrohes Bild: Viele, viele Jugendliche, die kräftig übers Internet mobilisiert hatten, zahlreiche Familien mit Kindern, bis hin zur älteren Generation, alle waren vertreten. Auch kommunale Repräsentanten der politischen Parteien reihten sich mit ein. Dem anschließenden "20. Odenwälder Montagsspaziergang gegen Atomkraft" folgten über 300 Menschen, deren Zahl im Verlauf der Demonstration noch weiter anschwoll. Mit wehenden Fahnen und Transparenten, Trommeln auf nachgebildeten Atommüll-Fässern und eigener Blasmusik bewegte sich die eindrucksvolle Kolonne auf einer Länge von mehr als 500 Metern entlang der angemeldeten Strecke.

Viele bei solchen Aktivitäten bisher eher zurückhaltende Menschen sind durch die schreckliche Katastrophe von Fukushima nachhaltig erschüttert worden, gehen jetzt auf die Straße und demonstrierten für den Atomausstieg hier und in aller Welt. Sie lassen sich nicht mehr durch Atompolitiker beschwichtigen und glauben nicht mehr den hilflosen Erklärungen der Regierung von einer "neuen Lage", erklärt dazu die Odenwälder Anti-Atom-Bewegung. "Die Gefahren der Atomkraft sind seit langem bekannt. Wir brauchen jetzt kein Moratorium, was wir brauchen ist das endgültige Abschalten aller Atomkraftwerke. Laufzeitverlängerung blockiert die Netze für Erneuerbare Energien und bringt den fossilen Energie-Riesen Milliarden-Gewinne. Für uns bleibt ein unbeherrschbares "Restrisiko" und höchst gefährlicher radioaktiver Müll. Atom-Politik ist und bleibt organisierte Verantwortungslosigkeit!"

Im Visier der regionalen Atomkraftgegner ist für den 25. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl das nahe Atomkraftwerk Biblis (Ostermontag, 25. April). Die Regionalgruppe Odenwald des Netzwerks attac wird wieder Busse zu der geplanten Großdemo für den Atomausstieg organisieren. Kontakt über attac Odenwald, odenwald@attac.de

Auch die Odenwälder Montagsspaziergänge gegen Atomkraft werden weitergehen. Zum 21. Montagsspaziergang seit dem Beschluss zur Laufzeitverlängerung laden die Aktiven ein für Montag, den 28. März, 18.30 Uhr, auf den Erbacher Marktplatz.

Medienerklärung vom 14.03.2011

Harrisburg (1979) – Tschernobyl (1986) – Fukushima (2011)

Sind wir lernfähig?

Japan wurde vom stärksten Erdbeben seit Beginn der japanischen Erdbebenaufzeichnungen getroffen. Diese Stärke übertraf jedoch nicht die Prognosen, mit welchen Erdstößen in dem Land zu rechnen ist. Jetzt sieht es so aus, dass das Leid der durch die Erdstöße und die folgenden Überflutungen getroffenen Menschen noch weit übertroffen wird durch die nun folgenden Atomkatastrophen.

Die japanischen Stromkonzerne haben auf billiger zu bauende Siedewasserreaktoren gesetzt. Dieser Reaktortyp verfügt nur über einen Hauptkreislauf. Die meisten Atomkraftwerke bestehen hingegen aus Druckwasserreaktoren mit zwei Hauptkreisläufen.

Auch in Deutschland wissen die Experten um die zusätzlichen Gefahren der Siedewasserreaktoren. Sechs von den siebzehn deutschen Atomreaktoren sind von diesem Typ. Die zwei in Brunsbüttel und in Krümmel liegen seit über drei Jahren still, weil Unfälle und Altersschäden ihnen zu schaffen machen. Die süddeutschen Siedewasserreaktoren Philippsburg 1 und Isar 1 sollen wegen nicht behebbarer Bauschwächen seit Jahren endgültig abgeschaltet werden. Bleiben noch die Gundremminger Reaktoren. In diesen aus Nordrhein-Westfalen von RWE und Eon betriebenen Reaktoren werden sogar in großem Maße plutoniumhaltige MOX-Brennelemente benutzt. Über eine ausreichende Haftpflichtversicherung verfügt auch dieses AKW nicht, weil die Risiken die Versicherungsprämie so teuer machen würde, dass die atomare Stromerzeugung sich nicht mehr lohnte.

Wir Umweltschützer weisen seit Jahrzehnten darauf hin, dass allein durch ein Abstellen des völlig unsinnigen Stand By Stromverbrauchs so viel Strom in Deutschland eingespart würde, wie das AKW Gundremmingen erzeugt. Und dass wir mit Energieeffizienz wie vernünftigem Ausbau der Erneuerbaren Energien schnell alle Atomreaktoren überflüssig machen können.

Sind wir wenigstens jetzt mit den fürchterlichen Bildern aus Japan vor Augen lernfähig? Werden diejenigen PolitikerInnen unseres Landes, die seit Jahren wieder auf Atomkurs sind und sogar eine Laufzeitverlängerung für die abgeschriebenen deutschen Alt-AKW durchgesetzt haben, ihren Irrtum einräumen und korrigieren? Werden wir Bürgerinnen und Bürger die Atomkonzerne durch Wechsel zu ökologischen Stromfirmen zur Vernunft bringen und zugleich die Atomfanatiker in der Politik aus ihren Ämtern abwählen?

Konkrete Forderungen in Süddeutschland:

nDie acht ältesten und am schlechtesten gebauten deutschen Atomkraftwerke Biblis A (1974), Brunsbüttel (1976), Neckarwestheim 1 (1976), Biblis B (1976), Isar 1 (1977), Esenshamm/Unterweser (1978), Philippsburg I (1979) und wegen der Leukämieerkrankungen Krümmel (1983) schnellstmöglich und endgültig stilllegen. Die AKW Brunsbüttel wie Krümmel sind wegen Störungen und zur Reparatur von Altersschäden seit dreieinhalb Jahren außer Betrieb

nDie verbleibenden zwei gefährlichen Siedewasserreaktoren Gundremmingen B und C noch im Jahr 2011 endgültig abschalten

nDie restlichen sieben Kernkraftwerke schnellstmöglich außer Betrieb nehmen

nZum kurzfristigen Ersatz der Atomkraftwerke müssen Gas-, Kohle- und Ölkraftwerke vermehrt laufen. Die hierdurch für einige Jahre zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen müssen an anderer Stelle eingespart werden. Deshalb: Neue Häuser nur noch in klimaschonender Passivhausqualität bauen, Tempolimit 120, Güterverkehr vermehrt auf die Bahn, Öffentlichen Personenverkehr durchgreifend verbessern, Ökologisch soziale Steuerreform wieder fortsetzen, Beendigung aller Flugsubventionierungen

nDie Behinderung insbesondere durch Genehmigungsschikanen der Windkraft in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen beenden. Auch in Hessen, Baden-Württemberg und Bayern sollen im Schnitt so viele Windkraftwerke laufen, wie in Rheinland-Pfalz. Rund eine Anlage pro 18 Quadratkilometer

nDer Ausbau der Photovoltaik darf nicht abgewürgt werden!

nDie energieeffiziente Kraft-Wärme-Kopplung, gerade auch in dezentralen Blockheizkraftwerken muss wieder vorangebracht werden

nMit Lastmanagement, Energiespeichern und intelligentem Netzausbau die Voraussetzungen für eine Versorgung mit 100 Prozent Erneuerbaren Energien schaffen

Raimund Kamm (Sprecher) Bayern Allianz 2010 für Atomausstieg und Klimaschutz Wir vertreten die Standort BI und AntiAtom-Gruppen Bayerns, und treten öffentlich ein für Atomausstieg und Klimaschutz

Garching - Grafenrheinfeld - Gundremmingen - Ohu

Augsburg München Nürnberg Augsburg, Kamm@gmx.de T. 0821 - 54 19 36 www.anti-atom-bayern.de

Auch 2011 Druck für den Atomausstieg machen

è 25. April (Ostermontag) Aktionen an allen Atomstandorten „25 Jahre Tschernobyl“

è 4. Juni Großaktion zur Stilllegung des Alt-AKW Isar 1 (Landshut)

 

fr-online vom 26.02.2011: Tausende bei Menschenkette gegen Atomkraft

 

Echo-Online vom 24.02.2011: Odenwälder fahren zur Anti-Atom-Demo

 

Windschandjahr2010fürBaWü+By.doc; 4. Februar 2011

Medienerklärung

Windkraftrekordtag in Deutschland -

2010 Windkraftschandjahre in Baden-Württemberg und Bayern

Stundenweise schon mehr Windstrom als Atomstrom

In Deutschland waren am Ende des Jahres 2010 schon 27,2 Gigawatt (27,2 Millionen Kilowatt) Windkraft installiert. An Atomkraft sind noch 20,5 Gigawatt am Stromnetz. Heute am windreichen 4. Februar wird viele Stunden die Windkraft mehr Strom als die Atomkraft erzeugen und für weniger als 9 Cent pro Kilowattstunde liefern.

Eine Schande ist, dass auch im Jahr 2010 Baden-Württemberg und Bayern Schlusslichter bei den Windkraftinvestitionen waren.

Die neuen Zahlen des Deutschen Windenergie Instituts (DEWI, Wilhelmshaven) sagen, dass im vergangenen Jahr in unserem Land wieder kräftig in die Windkraft investiert wurde. 759 Anlagen mit zusammen 1.551 Megawatt (1.551.000 Kilowatt) wurden errichtet.

Die zwei Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern werden noch von Atomfanatikern regiert. Diese Politiker Mappus und Seehofer haben sich vehement für das Weiterlaufen der seit 60 Jahren ohne Entsorgung (!) arbeitenden Atomkraftwerke eingesetzt. Zugleich behindern ihre Regierungen und Parteien seit Jahren durch miserable Regionalpläne, schleppende Genehmigungsverfahren und örtliche Anti-Windkraft-Stimmungsmache den Bau neuer Windkraftwerke (WKA). Im Jahr 2010 wurden in Baden-Württemberg nur 8 und in Bayern nur 25 neue WKA errichtet.

Dass es anders geht, sieht man im ebenfalls hügeligen Binnenland Rheinland-Pfalz. Dieses Land hat zwar weniger als 30 Prozent der Fläche Bayerns, hat kein AKW mehr, ist sogar dichter besiedelt als Bayern und hat im Jahr 2010 weitere 65 WKA gebaut. Im landwirtschaftlich und industriell geprägten Rheinland-Pfalz erzeugen bereits 1.086 Windkraftwerke Strom.

Die in der Bayern Allianz 2010 für Atomausstieg und Klimaschutz zusammengeschlossen Umwelt- und Gesundheitsschützer fordern die Regierenden Baden-Württembergs und Bayerns auf, endlich an den vielen geeigneten Standorten Süddeutschlands den Bau von Windkraftwerken zu bejahen und die verdeckte Behinderung zu beenden!

Raimund Kamm (Sprecher)

Bayern Allianz 2010 für Atomausstieg und Klimaschutz

Wir vertreten die Standort BI und AntiAtom-Gruppen Bayerns,

und treten öffentlich ein für Atomausstieg und Klimaschutz

Garching - Grafenrheinfeld - Gundremmingen - Ohu

Augsburg München Nürnberg

www.anti-atom-bayern.de *

 

 

Bundesweites Netzwerk der Montagsspaziergänge
und weiterer Initiativen gegen Atomkraft

Mit Unterstützung von BUND Rheinland-Pfalz und .ausgestrahlt

Presseinformation 15.1.2011

Montagsspaziergänge und weitere Initiativen aus über 60 Städten fordern: Energiewende jetzt! – Atomanlagen stilllegen! – Atompolitiker abwählen!

Erklärung des 1. Netzwerkstreffens in Mainz und zahlreicher örtlicher Anti-Atom-Gruppen

Immer mehr Menschen in unserem Land sind mit der Energiepolitik insbesondere der schwarzgelben Regierung in Berlin nicht einverstanden. Diese Politik ist rückwärtsgewandt, verantwortungslos gegenüber der Bevölkerung und den kommenden Generationen und ein Kniefall vor den Profitinteressen der Großkonzerne. Hunderttausende gehen deshalb schon viele Monate in Deutschland auf die Straße und werden dies weiter tun, bis die Politik einlenkt und das Wohl der Menschen und der Umwelt berücksichtigt. In inzwischen über 60 deutschen Städten haben sich auch überparteiliche Initiativen zusammengefunden, die zusammen mit atomkritischen Verbänden, Politiker/innen und vielen unabhängigen Bürger/innen regelmäßig, oft jeden Montag, ihren Protest und ihre Forderungen nach einer zukunftsorientierten Energiepolitik öffentlich machen. Diese Montagsspaziergänge, Mahnwachen, Atomalarme u.ä. haben sich nun noch stärker vernetzt und werden koordiniert und noch kraftvoller Woche für Woche auf die Straße gehen. Sie fordern gemeinsam:

1)Klimaschutz und Energiewende jetzt! Die risikoreichen und klimaschädlichen Energieerzeugungen durch Atomkraft, Kohle und Öl und der verschwenderische Umgang mit Energie sowie der zerstörerische Umgang mit der Natur muss sofort und wirksam zurückgefahren werden zu Gunsten der Energieeffizienz und der erneuerbaren Energien. Vorrang und Förderung von Sonne, Wind und Wasser!

2)Atomanlagen stilllegen! Die von Schwarzgelb hastig und gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung beschlossene Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke muss unverzüglich zurückgenommen werden. Besonders die maroden Altmeiler sind sofort stillzulegen, der Ausstieg aus der Atomwirtschaft muss zügig und unumkehrbar eingeleitet und vollzogen werden. Castortransporte und der Ausbau des Endlagers Gorleben sind zu stoppen.

3)Atompolitiker abwählen! Politiker, die die Profitinteressen von Konzernen über den Willen und das Wohl der Bevölkerung stellen, haben in Parlamenten und Regierungsämtern nichts zu suchen. Die schwarzgelbe Bundesregierung muss ihren Atomkurs deutlich korrigieren oder zurücktreten. Bei allen anstehenden Wahlen sind nur Politiker/innen wählbar, die sich nachweislich für Klimaschutz und eine Energiewende einsetzen und den Ausstieg aus Atom und Kohle vorantreiben.

Die Montagsspaziergänge und weiteren Initiativen des Netzwerkes werden sich darum aktiv in die anlaufenden Landtags- und Kommunalwahlen einmischen und die Energieproblematik unüberhörbar zum Thema machen. Sie werben bei der Bevölkerung dafür den Strombezug von den vier Atomkonzernen Vattenfall, RWE, E.ON und EnBW zu verweigern und zu echtem Ökostrom (Elektrizitätswerke Schönau, Greenpeace Energy, Lichtblick, Nturstrom -> www.atomaustieg-selber-machen.de) zu wechseln. Ferner beteiligen sie sich an der Vorbereitung der geplanten Großdemonstrationen und Menschenketten am 12. März in Baden-Württemberg und bundesweit am 25.4. zum Tschernobyl-Tag an vielen Atomanlagen.

Weitere Informationen unter Kontakt: BUND Rheinland-Pfalz, Tel. 06131-62706-22 (Michael Ullrich) oder AntiAtomNetz Koblenz, Tel. 0261-94249722 (Egbert Bialk)

Örtlicher Kontakt mit der Initiative über E-Mail: Info@montagsspaziergang-odenwald.de und odenwald@attac.de (Pressewart).

Auf der Internet-Seite www.montagsspaziergang-odenwald.de sind weitere Informationen erhältlich

 

PRESSEINFORMATION vom 11.1.11

"Laufzeitverlängerung verhindert Erneuerbare Energien in Bürgerhand!"
Odenwälder Anti-Atom-Initiative lädt zum Vortrag mit Erhard Renz

ODENWALDKREIS. Die Initiative "Odenwälder Montagsspaziergang gegen Atomkraft" lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einem aktuellen Informationsabend ein. Über das Thema "Laufzeitverlängerung verhindert Erneuerbare Energien in Bürgerhand!" spricht Erhard Renz, der »Sonnenflüsterer«, am Montag, 17. Januar 2011, ca. 19.30 Uhr, in der Gaststätte "Zum Schützenhof" (neben dem Erbacher Kino). Der Vortrag findet im Anschluss an den wöchentlichen "Montagsspaziergang" statt, der vor über zehn Wochen aus der Empörung über den mutwilligen Bruch des Atom-Kompromisses durch Bundesregierung und Atom-Konzerne als Initiative freier Bürger entstanden ist. Seitdem bringt die Gruppe jede Woche eine beträchtliche Anzahl atomkritischer Menschen aus der Region auf die Straße. Am 10. Januar beteiligten sich etwa 50 Personen am Zehnten "Odenwälder Montagsspaziergang gegen Atomkraft".

Mit Erhard Renz (Bürstadt) konnten die "Montags-Aktiven" einen sachkundigen Referenten gewinnen, der der Risikotechnologie Atomkraft vorurteilsfrei mit Aufklärung zu Leibe rückt und kompetent für den Ausbau der Erneuerbaren Energien eintritt. "Wir gehören zu der großen Mehrheit der Bevölkerung, die der regierungsamtlichen Atom-Politik ablehnend gegenüber steht", erklärt die Initiative selbstbewusst, "und arbeiten daran, dass immer mehr Menschen nicht mehr resignativ alles hinnehmen, was uns die organisierte Verantwortungslosigkeit einer Atom-Lobby-gesteuerten und abgehobenen Politikerkaste an Lügenmärchen über eine sogenannte Brückentechnologie beschert."

Kontakt mit der Initiative über E-Mail Info@montagsspaziergang-odenwald.de und odenwald@attac.de. Auf der Internet-Seite www.montagsspaziergang-odenwald.de sind weitere Informationen erhältlich.

 

PRESSEINFORMATION: vom 09.1.11

Odenwälder Montagsspaziergang gegen Atomkraft -
Optimistisch ins neue Jahr - für eine lebenswerte Zukunft

ODENWALDKREIS. Der Odenwälder Montagsspaziergang gegen Atomkraft verzeichnet nach den harten Winterwochen wieder steigende Beteiligung aktiver Bürgerinnen und Bürger. Sechzig hoch motivierte Menschen aller Altersgruppen gingen im neuen Jahr beim schon neunten Ereignis dieser Art selbstbewusst und optimistisch auf die Straße, um gegen die Risikotechnologie Atomkraft, gegen Laufzeitverlängerungen der Atomkraftwerke und gegen die verantwortungslose Weiterproduktion von hoch radioaktivem Atom-Müll zu demonstrieren.

"Wir sind einig mit der großen Mehrheit der Bevölkerung, die der regierungsamtlichen Atom-Politik ablehnend gegenüber steht", erklären die Montags-Aktiven. Alle Bürgerinnen und Bürger unserer Region rufen wir auf, sich nicht mehr alles gefallen zu lassen, selbst aktiv zu werden und sich mit uns nach Kräften für Erneuerbare Energien, für konsequenten Klimaschutz, für eine lebenswerte Zukunft und gegen Atomkraft einzusetzen!

Am 10. Januar findet der Zehnte "Odenwälder Montagsspaziergang gegen Atomkraft" statt.
Treffpunkt ist wie immer der Marktplatz beim Erbacher Schloss, 18 Uhr 30.

Kontakt mit der Initiative über E-Mail Info@montagsspaziergang-odenwald.de und odenwald@attac.de.
Auf der Internet-Seite www.montagsspaziergang-odenwald.de sind weitere Informationen erhältlich. [PR-Ende]

 

Medienerklärung vom 29.12.2010 (Quelle siehe unten *)

Süddeutsches Strompreisseminar in Augsburg

Strompreiserhöhungen sind überflüssig

Zu guten Anbietern wechseln!

Bei einem überfüllten Strompreisseminar in Augsburg haben sich im Dezember Mitglieder süddeutscher AntiAtom- und Solarinitiativen über den Stromhandel und die Strompreise informiert. Fazit: Strompreiserhöhungen sind von der Kostenseite her nicht gerechtfertigt und durch die Gewinnsucht einiger Stromkonzerne begründet. Dringende Empfehlung: Von schlechten zu guten Stromanbietern wechseln!

Nur die Erneuerbaren Energien werden günstiger

Zu Beginn des Seminars betonten für die Veranstalter Professor Ernst Schrimpff (Freising) und Diplomökonom Raimund Kamm (Augsburg), dass auf Dauer nur die Erneuerbaren Energien günstige Preise ermöglichen. Denn Erdgas, Kohle, Öl und Uran sind endliche Rohstoffe, gehen zur Neige und werden zwangsläufig teurer. Sogar Kriege um diese Energiestoffe drohen. Nur die von der Sonne rührenden Erneuerbaren Kräfte wie Solar-, Wind-, Wasser- und Bioenergie, nutzen eine unerschöpfliche und kostenlose Quelle. Die für die Gewinnung erforderlichen Anlagen werden dank technischer Fortschritte immer preiswerter. Noch vor 200 Jahren schöpften die Menschen alle Energie aus Erneuerbaren Quellen. Die Nutzung der fossilen Energierohstoffe wird in der Menschheitsgeschichte nur eine kurze Episode bleiben. In den nächsten 30 bis 40 Jahren können wir schon wieder eine umweltfreundliche Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien schaffen.

Preistreibende Oligopolisten

Der Saarbrücker Volkswirtschaftsprofessor Uwe Leprich stellte dar, dass die Strompreise am stärksten durch die Preispolitik der Großkraftwerksbesitzer wie auch die zunehmenden Aufschläge der Stromkonzerne nach oben gehen. Fast 80 Prozent der deutschen Stromerzeugung seien in Besitz von EnBW, EON, RWE und Vattenfall. Das Bundeskartellamt erreiche nur langsam etwas, um die preistreibende Marktmacht dieser vier zu brechen. An der Strombörse jedoch seien die Einkaufspreise im letzten Jahr um mehrere Cent je Kilowattstunde gesunken.

Auch die Bundesnetzagentur schaffe es nur mühsam, die von den mächtigen Stromnetzbesitzern überhöhten Preise für Transport und Verteilung des Stroms etwas zu verringern.

Günstige Ökostromer und eine preisbrechende Genossenschaft

Fabian Rieger berichtete als Vertreter der Ökostromfirma Naturstrom, dass sie ihren Strom aus neuen Windkraftwerken und aus alten Wasserkraftwerken beziehen. Für 7,95 Euro im Monat und 21,25 Cent je Kilowattstunde beliefern sie Privathaushalte. Preiserhöhungen seien nicht geplant.

Erstaunen löste der Vorstand Jürgen Kübler von der Ulmer Energiegenossenschaft EnerGen Süd eG aus. Wer dort mit 100 Euro Geschäftsanteil und 20 Euro Eintrittsgeld Mitglied wird, bekommt den Strom für einen Monatspreis von 6,50 Euro und 17,49 Cent je Kilowattstunde.

Die süddeutschen Umweltschützer planen, im Jahr 2011 möglichst viele Kunden zu motivieren, sich von den umweltschädlichen und preistreibenden Stromkonzernen wie auch deren Tochterfirmen zu verabschieden. Bessere Stromlieferanten gibt es genug!

Strompreise der PV-Anlagen sanken – und sinken weiter

Der Strom aus Biomasse(gas)-, Solar- und Windanlagen muss nur noch wenige Jahre gefördert werden. Dann ist er sogar im heute verzerrten Markt wettbewerbsfähig. Neue Windkraftanlagen in Süddeutschland liefern den Strom schon für 9 ct/kWh. Die günstigsten nach dem 1.1.2011 neu ans Netz gehenden PV-Anlagen werden den Strom für 21,56 ct/kWh verkaufen. Damit ist der Preis für PV-Strom innerhalb von zwei Jahren dank großartiger technischer Fortschritte um 40 Prozent gesunken, in manchen Fällen gar halbiert!

Zudem ist der Strom aus Photovoltaikanlagen in zweifacher Hinsicht preisdämpfend: Er wird überwiegend in den Mittagsstunden produziert, wenn Stromver­brauch und Börsenpreis am höchsten sind. Er drückt dann das gesamte Preisniveau. Und der Solarstrom wird dezentral, nah bei den Stromkunden erzeugt, so dass er nicht die Fernleitungen belastet.

Zu guten Anbietern wechseln

Von Jahr zu Jahr sinken die Kosten der Erneuerbaren Energien. Würden Atom- und Kohlekraftwerke auch die auf die Gesellschaft abgewälzten Folgekosten für den Atommüll wie die Atomrisiken und die Klimaschäden ehrlich bezahlen, wären heute schon der Solar- und der Windstrom günstiger. Und wer sich dem Preisdiktat der Stromkonzerne beugt, die immer neue Rekordgewinne anstreben, ist selber schuld. Vier gute Ökostromfirmen und preisbrechende Genossenschaften bieten bessere Alternativen.

*) Raimund Kamm

Bayern Allianz 2010 für Atomausstieg und Klimaschutz

Wir vertreten die Standort BI und AntiAtom-Gruppen Bayerns,

und treten öffentlich ein für Atomausstieg und Klimaschutz

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PRESSEINFORMATION attac Odenwald - 2010-12-21

Achter Odenwälder Montagsspaziergang gegen Atomkraft -
montags aktiv: den Skandal benennen und keine Ruhe geben

ODENWALDKREIS - Beim achten Odenwälder Montagsspaziergang fanden sich erneut rund fünfzig aktive Bürgerinnen und Bürger aus allen Gegenden des Odenwaldkreises in der Kreisstadt zusammen, um der Forderung "Keine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke!" Nachdruck zu verleihen. Weiterhin geht auch hier im Odenwald eine große Anzahl hoch motivierter Menschen aller Altersgruppen "aus der Mitte unserer Gesellschaft" selbstbewusst und entschlossen gegen die Risikotechnologie Atomkraft auf die Straße.

"Montags aktiv sein heißt: den Skandal benennen und keine Ruhe zu geben, solange der Skandal fortdauert!", erklären die Aktiven dieser Initiative freier Bürger: Skandalös ist der Weiterbetrieb einer menschenfeindlichen Risikotechnologie gegen die Mehrheit der Bevölkerung! Skandalös ist die organisierte Verantwortungslosigkeit einer Atom-Lobby-gesteuerten und abgehobenen Politikerkaste! Skandalös und obszön ist die fortgesetzte Produktion radioaktiv strahlenden, hochgefährlichen Atom-Mülls zu Lasten kommender Generationen! Atompolitik schadet unser aller Zukunft und betreibt mit dem notorisch störfallträchtigen Alt-Atomkraftwerk Biblis ein direktes Katastrophenrisiko für unsere ganze Region.

Wir stehen für die große Mehrheit der Bevölkerung, die Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken ablehnt. Alle Bürgerinnen und Bürger unserer Region rufen wir auf, sich mit uns nach Kräften für Erneuerbare Energien, für konsequenten Klimaschutz, für eine lebenswerte Zukunft und gegen Atomkraft einzusetzen!

Der "Odenwälder Montagsspaziergang gegen Atomkraft" findet weiterhin jeden Montag statt. Nächster Termin ist der 3. Januar, Treffpunkt wie immer der Marktplatz vor dem Erbacher Schloss, 18 Uhr 30.

Kontakt mit der Initiative über E-Mail Info@montagsspaziergang-odenwald.de und odenwald@attac.de. Auf der Internet-Seite www.montagsspaziergang-odenwald.de sind weitere Informationen erhältlich.

 

PRESSEINFORMATION attac Odenwald - 2010-12-21

Siebter Odenwälder Montagsspaziergang gegen Atomkraft -
Optimismus engagierter Demokraten: "Wir repräsentieren die große Mehrheit"

Beim mittlerweile siebten "Odenwälder Montagsspaziergang gegen Atomkraft" demonstrierten die gut 25 Aktiven des Tages, dass der Bürgerprotest gegen die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke weiter höchst lebendig ist, auch wenn das Odenwälder Winterwetter 2010/2011 an diesem Montag "eine Form angenommen hatte, die dem öffentlichem Leben drastisch zusetzte" und nicht zuletzt Pressemeldungen wie "Schnee legt Odenwald lahm" (OE, 20.12.2010) hervor rief. Die "Montags Aktiven" gegen die Atompolitik der schwarz-gelben Regierung waren dagegen von einer positiven Grundstimmung und viel Optimismus getragen. In ihrem Protest sahen sie sich durch unterstützendes Hupen aus Autos bestärkt, deren Fahrer oft auch zustimmend mit dem Daumen nach oben zeigten.

Wie sehr dieser Optimismus der Aktiven begründet ist betont Dr. Frank Büchler, Tiermediziner aus Erbach und Mann der ersten Stunde: "Wir repräsentieren mit unserem Protest die große Mehrheit der Bevölkerung. Die unabhängigen Experten stehen hinter uns. Und deshalb haben wir in einer Demokratie auch die besten Chancen, mit unseren Forderungen erfolgreich zu sein!"

In der Nachbesprechung im Erbacher Brauhaus wurde noch mal deutlich, wie sehr diese Themen die Menschen bewegen. Sei es der Skandal der fortgesetzten Produktion radioaktiv strahlenden, hochgefährlichen Atom-Mülls zu Lasten kommender Generationen, wie wir aktuell an Fällen von Leukämie- und Schilddrüsenkrebs im Umfeld des Atommülllagers Asse erleben. Oder seien es die positiven Wirkungen eines richtig angepackten Ausbaus Erneuerbarer Energien und der Energieeffizienz für unser heimisches Handwerk und die gesamte Wirtschaft im Odenwald.

Ein Projekt wollen die "Montagsspaziergänger" in unmittelbarer Zukunft zusätzlich noch anpacken. Es ist die an diesem Montag danach schon sehr plastisch diskutierte Teilnahme der Initiative an den diesjährigen Fastnachtsumzügen in Michelstadt und Erbach, mit Motivwagen, Musik- und Fußgruppe. Stichwort etwa: "Atomgiganten".

Kontakt mit der Initiative über E-Mail Info@montagsspaziergang-odenwald.de und odenwald@attac.de. Die Internet-Seite www.montagsspaziergang-odenwald.de ist eine wahre Fundgrube zu Atomkraft und Erneuerbaren Energien.

Der "Odenwälder Montagsspaziergang gegen Atomkraft" findet weiterhin jeden Montag statt, auch in den Ferien.
Nächster Termin, der Achte: 27. Dezember. Treffpunkt ist immer der Marktplatz vor dem Erbacher Schloss, 18 Uhr 30.

 

6. Odenwälder Montagsspaziergang gegen Atomkraft -
Nachhaltiger Druck aus der gesellschaftlichen Mitte!

Artikel hierzu im Odenwälder Echo am 16.12.

ODENWALDKREIS - Trotz eisigen Wetters haben die Teilnehmerzahlen des sechsten "Odenwälder Montagsspaziergang gegen Atomkraft" (13.12.) wieder angezogen. Fast sechzig Menschen aller Altersgruppen aus den Städten und Gemeinden der Region waren dem Aufruf der Initiative freier Bürger gefolgt. Weiterhin geht eine große Anzahl hoch motivierter Menschen "aus der Mitte unserer Gesellschaft" selbstbewusst und entschlossen auf die Straße, um der Kernforderung "Keine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke!" Nachdruck zu verleihen.

Die Montagsaktiven wissen sich in breiter Übereinstimmung mit einer atomkritischen Bevölkerungsmehrheit und erfahren auch viel Zustimmung, wenn sie ihre wehenden Fahnen mit dem Sonnenemblem "Atomkraft? Nein Danke!" und ein großes Banner mit der Losung "Atomkraftwerke abschalten!" durch die Erbacher Straßen tragen. Pünktlich "um 3 nach Sieben" hat sich die Odenwälder Gruppe wieder dem Bundesweiten Alarm "LAUT sein gegen Atomkraft" einer Aachener Bürgerinitiative angeschlossen. Wie Mike Michel (Erbach) auf der Veranstaltung mitteilte, gibt es inzwischen deutschlandweit in immer mehr Städten neue Montagsspaziergänge! Und auch die die Aktion "LAUT sein gegen Atomkraft" breitet sich weiter aus. "Von Woche zu Woche wird unser Protest lauter und flächendeckender!", freut sich die Odenwälder Initiative. "Das Atommüll-Problem und die Weiterproduktion angesichts einer ungelösten Entsorgungsfrage macht die Menschen besonders wütend!", sagt Heidi Schwinn (Erbach), für die "Montags aktiv, statt radioaktiv!" ein bedeutsames Losungswort ist. Frank Büchler (Erbach) verteilte die kleine Broschüre "100 gute Gründe gegen Atomkraft", die schlagkräftige Argumente und belastbare Fakten zur Aufklärung über die Risikotechnologie Atomkraft bereitstellt. "Gegen die »organisierte Verantwortungslosigkeit« einer Atom-Lobby-gesteuerten und abgehobenen Politikerkaste", so Manfred Ertl (Michelstadt), "brauchen wir starken und nachhaltigen Druck aus der gesellschaftlichen Mitte!"

Die Odenwälder Atomkraftgegner zeigten sich zufrieden über die Resonanz und den guten Verlauf der Veranstaltung und lobten vor allem die positive Stimmung aller Teilnehmer. Interessierte BürgerInnen können sich über die E-Mail-Adressen Info@montagsspaziergang-odenwald.de und odenwald@attac.de mit der Initiative in Verbindung setzen. Inzwischen hat die Odenwälder Montags-Initiative auch eine Internet-Präsenz entwickelt: www.montagsspaziergang-odenwald.de, eine wahre Fundgrube für Informationen zur Atomkraft.

 

PRESSEINFORMATION attac Odenwald - 2010-11-16

"Odenwälder Montagsspaziergang gegen Atomkraft" erfolgreich -
total verregnet und trotzdem mit starkem Zulauf fortgesetzt

ODENWALDKREIS - Der zweite "Odenwälder Montagsspaziergang gegen Atomkraft" (15.11.) hat alle Erwartungen der Initiatoren und die schon großartige Beteiligung beim Auftakt vor einer Woche noch einmal übertroffen. Trotz widrigster äußerer Umstände - über fast die ganze Dauer regnete es in Strömen – waren gut sechzig Menschen aus Städten und Gemeinden der Region dem Aufruf dieser Initiative freier Bürger gefolgt: "Odenwälder gegen Atomkraft". Hie und da etwas beengt durch die inzwischen auf dem Marktplatz aufgestellten Weihnachtsbuden versammelten sie sich zunächst an der Mümlingbrücke zum Lustgarten. Eine ansehnliche Gruppe hoch motivierter Menschen aller Altersgruppen "aus der Mitte unserer Gesellschaft" macht sich hier entschlossen und selbstbewusst daran, der 72-prozentigen Bevölkerungsmehrheit gegen die Atompolitik der schwarz-gelben Regierung zu ihrem Recht zu verhelfen. Das Ziel der Aktion war deutlich erkennbar auf den mitgebrachten Fahnen und Transparenten mit den Losungen "Keine Laufzeitverlängerung!", "Atomkraft abschalten!" oder dem traditionellen Sonnenemblem "Atomkraft? Nein Danke!", mit dem versehen auch eine ansehnliche Zahl selbst gebastelter Anti-Atom-Laternen mitgeführt wurde.

Mit wehenden Fahnen im Regen und mit eigener Musik bewegte sich der eindrucksvolle Zug entlang der Strecke, die beim Ordnungsamt der Kreisstadt angemeldet war: über die Jahnstraße an der Bundesstraße entlang bis zum Landratsamt und dann über den Kreisel am Schwimmbad zurück durch die Stadt. Vorneweg ein "Atommüll-Fass" mit dem bekannten Gefahren-Symbol, und schwarz-gelb, wie die deutsche Atom-Regierung. Folgend eine ganze bunte Schar engagierter Menschen, unter denen besonders noch der geräumig breite Zwillings-Kinderwagen einer jungen Mutter ins Auge fiel.

Pünktlich "um 3 nach Sieben" wurde es dann richtig lautstark: Die Odenwälder Gruppe hatte sich dem Aufruf zum Bundesweiten Alarm "LAUT sein gegen Atomkraft" einer Aachener Bürgerinitiative angeschlossen. Neben einfachen Geräuchmachern, Trillerpfeifen etc., war auch die klassische Sparte der Blechblasinstrumente, u. a. Trompete, Saxophon, Bass-Tuba sowie eine Klarinette mit qualifizierten Bläsern vertreten.

Wie die Veranstalter mitteilen, gibt es inzwischen in immer mehr Städten, ausgehend von Rheinland-Pfalz und dem Saarland, deutschlandweit neue Montagsspaziergänge! Und auch die die Aktion "LAUT sein gegen Atomkraft" breitet sich aus. "Von Woche zu Woche wird unser Protest lauter und flächendeckender!", freuen sich auch die Odenwälder. "Gegen die "organisierte Verantwortungslosigkeit" einer Atom-Lobby-gesteuerten und abgehobenen Politikerkaste brauchen wir starken und nachhaltigen Druck aus der gesellschaftlichen Mitte!"

Mit der Melodie des herrlichen Liedes "Freude schöner Götterfunken" bereiteten die mitwirkenden Musikanten dem "Odenwälder Montagsspaziergang gegen Atomkraft" einen heiteren und motivierenden Ausklang. Der nächste Montagsspaziergang findet statt an 22. November wie bisher wieder um 18.30. Treffpunkt wieder auf dem Erbacher Marktplatz.

Inzwischen hat die Odenwälder Montags-Initiative eine Internet-Präsenz entwickelt: www.montagsspaziergang-odenwald.de. Auch bildete sich eine Organisationsgruppe aus den Initiatoren Heidi Schwinn, Frank Büchler und Mike Michel (alle Erbach) sowie Manfred Ertl (Michelstadt). Interessierte BürgerInnen können sich über die E-Mail-Adressen Info@montagsspaziergang-odenwald.de und odenwald@attac.de mit der Initiative in Verbindung setzen.

 

PRESSEINFORMATION attac Odenwald - 2010-11-23

3. Odenwälder Montagsspaziergang gegen Atomkraft -
Immer mehr Menschen für "montags aktiv, statt radioaktiv!"

ODENWALDKREIS - Trotz widrigen Wetters hat der dritte "Odenwälder Montagsspaziergang gegen Atomkraft" (22.11.) die Teilnehmerzahlen der vorigen Montage noch einmal übertroffen. Fast siebzig Menschen aller Altersgruppen aus den Städten und Gemeinden der Region waren dem Aufruf dieser Initiative freier Bürger gefolgt. Eine große Anzahl hoch motivierter Menschen "aus der Mitte unserer Gesellschaft" geht selbstbewusst und entschlossen auf die Straße, um der Kernforderung "Keine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke!" Nachdruck zu verleihen.

Breite Übereinstimmung mit einer atomkritischen Bevölkerungsmehrheit wurde immer wieder deutlich, wenn die Demonstranten aus geöffneten Fenstern der von den Anwohnern oder aus Autos offene Beifallsbekundungen und viel Zustimmung erfahren. Die wehenden Fahnen mit dem Sonnenemblem "Atomkraft? Nein Danke!" und selbst gebastelte Anti-Atom-Laternen mit dem Gefahrensymbol "Radioaktivität", dazu selbst gemachte Musik aus Tenorhorn, Trompeten, Tamburins, Trommeln und Tröten prägten den bunten Zug engagierter Menschen entlang der angemeldeten Strecke: über die Jahnstraße an der Bundesstraße entlang bis zum Landratsamt und dann über den Kreisel am Schwimmbad, wo ein regelrechtes Platzkonzert stattfand, zurück durch die Stadt.

Pünktlich "um 3 nach Sieben" hatte sich die Odenwälder Gruppe dem Bundesweiten Alarm "LAUT sein gegen Atomkraft" einer Aachener Bürgerinitiative angeschlossen. Wie Mike Michel (Erbach) auf der Veranstaltung mitteilte, gibt es inzwischen deutschlandweit in immer mehr Städten neue Montagsspaziergänge! Und auch die die Aktion "LAUT sein gegen Atomkraft" breitet sich weiter aus. "Von Woche zu Woche wird unser Protest lauter und flächendeckender!", freut sich die Odenwälder Initiative. "Das Atommüll-Problem und die Weiterproduktion angesichts einer ungelösten Entsorgungsfrage macht die Menschen besonders wütend!" sagt Heidi Schwinn (Erbach), für die "Montags aktiv, statt radioaktiv!" ein bedeutsames Losungswort ist. Frank Büchler (Erbach) verteilte die kleine Broschüre "100 gute Gründe gegen Atomkraft", die schlagkräftige Argumente und belastbare Fakten zur Aufklärung über die Risikotechnologie Atomkraft bereitstellt. "Gegen die »organisierte Verantwortungslosigkeit« einer Atom-Lobby-gesteuerten und abgehobenen Politikerkaste", so Manfred Ertl (Michelstadt), "brauchen wir starken und nachhaltigen Druck aus der gesellschaftlichen Mitte!"

Die Odenwälder Atomkraftgegner zeigten sich zufrieden über die Resonanz und den guten Verlauf der Veranstaltung und lobten vor allem die positive Stimmung aller Teilnehmer. Interessierte BürgerInnen können sich über die E-Mail-Adressen Info@montagsspaziergang-odenwald.de und odenwald@attac.de mit der Initiative in Verbindung setzen. Inzwischen hat die Odenwälder Montags-Initiative auch eine Internet-Präsenz entwickelt: www.montagsspaziergang-odenwald.de, eine wahre Fundgrube für Informationen zur Atomkraft. Der "Odenwälder Montagsspaziergang gegen Atomkraft" findet weiterhin jeden Montag statt. Treffpunkt ist jeweils der Marktplatz vor dem Erbacher Schloss, 18 Uhr 30.

Der "Odenwälder Montagsspaziergang gegen Atomkraft" findet weiterhin jeden Montag statt, auch in den Ferien.
Treffpunkt ist jeweils der Marktplatz vor dem Erbacher Schloss, 18 Uhr 30.

 

Artikel vom 1. Montagsspaziergang am 08.11.2010 in Odenwälder Echo

PRESSEINFORMATION attac Odenwald - 2010-11-09

Erster "Odenwälder Montagsspaziergang gegen Atomkraft" -
- Spontane Präsenz der Bevölkerungsmehrheit gegen Atomkraft

Mit einem ersten "Odenwälder Montagsspaziergang gegen Atomkraft" haben am Montagabend rund 50 Bürgerinnen und Bürger aus verschiedenen Orten des Kreises in der Kreisstadt Erbach für das Ziel demonstriert, "die geplante Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke möglichst bald wieder zu annullieren". Eine Gruppe von Odenwäldern hatte diese Idee auf der Rückfahrt von den Protesten gegen die Atom-Müll-Transporte mit den "Castor-Behältern"entwickelte . Von Familien mit Kindern über Jugendliche, junge Erwachsene bis zu Menschen im Rentenalter war ein breites Spektrum der großen atomkraftkritischen Bevölkerungsmehrheit auf dem Marktplatz in Erbach vertreten. Das bekannte Sonnenmotiv "Atomkraft? Nein Danke!" prägte die Zusammenkunft. "Wir Odenwälder sind durch das nahe liegende Atomkraftwerk Biblis besonders betroffen, aber auch dadurch, dass der von uns gewollte Umstieg auf Erneuerbare Energien und der Klimaschutz durch die Atompolitik der Bundesregierung massiv behindert wird", sagte einer der Mit-Initiatoren während des "Spaziergangs" durch die Straßen der Kreisstadt.

Für eine kurze Unterbrechung sorgte ein freundlicher Beamter der Odenwälder Polizei, der sich mit den Teilnehmern über die rechtliche Situation der spontanen Demonstration verständigte und das Spontane dieses beeindruckenden Spaziergangs gar nicht recht glauben wollte. Weniger erstaunt über die großartige Resonanz zeigte sich Manfred Ertl (Michelstadt), Sprecher und Koordinator der Regionalgruppe Odenwald des globalisierungskritischen Netzwerks attac: "Das zeigt doch nur wie groß die Wut und die Empörung in der Bevölkerung über den mutwilligen Bruch des Atom-Kompromisses durch Bundesregierung und Atom-Konzerne inzwischen schon geworden ist. Die Sache ist noch nicht entschieden!" Erst spät in der Nacht zum Montag war der Aufruf zur "Montagsdemo" über den E-Mail-Verteiler "Info attac Odenwald" (E-Mail: odenwald@attac.de) verschickt worden: "Uns erreicht hierzu ein spontaner Appell, dem ebenso spontan möglichst viele folgen sollten!!!", hieß es da mit sonnigen Grüßen. Und viele, viele kamen.

Und in der Tat, was hier zutage tritt ist nach Einschätzung der Initiatoren ein tief begründeter und nachhaltiger Protest gegen die "organisierte Verantwortungslosigkeit" einer Atom-Lobby-gesteuerten und abgehobenen Politikerkaste. Verteilt wurde dazu die kleine Broschüre "100 gute Gründe gegen Atomkraft", in der schlagkräftige Argumente und belastbare Fakten zu dieser Risikotechnologie zusammengestellt sind, die auch im Internet abrufbar ist.

Aufgrund der großen Resonanz beschlossen die Teilnehmer auch für den nächsten Montag (15.11) die Menschen im Odenwaldkreis zu dem dann offiziell angemeldeten "Odenwälder Montagsspaziergang gegen Atomkraft" einzuladen. Treffpunkt wieder um 18 Uhr 30 auf dem Erbacher Marktplatz.

 

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